Hapag-Lloyd und Maersk werden im Jahr 2026 eine Reihe von Serviceanpassungen an ihrem gemeinsam betriebenen Gemini-Netzwerk vornehmen. Dies folgt auf ein erstes Betriebsjahr, in dem die Partner eine Fahrplanzuverlässigkeit von mindestens 90 Prozent erzielten.

Die überarbeitete Servicestruktur, die im April 2026 in Kraft treten soll, beinhaltet Änderungen auf den Handelsrouten von Fernost nach Nordeuropa und von Fernost nach Mittelmeer. Ziel dieser Anpassungen ist es, die Hafenabdeckung zu verfeinern und die Transitzeiten zu verbessern.

**Anpassungen Fernost nach Nordeuropa:**
Auf dem nordeuropäischen Korridor wird der NE2-Service einen Direktaufruf in Antwerpen hinzufügen und damit den Zugang zu den Benelux-Ländern und den innereuropäischen Frachtströmen erweitern.

Der NE3-Service wird eine Ostsee-Rotation mit Anläufen in Aarhus und Göteborg einführen. Southampton wird der letzte europäische Abfahrtshafen für Asien-Reisen sein. In Asien wird Ningbo auf diesem Service durch Yantian ersetzt, um die Abdeckung in Südchina zu verbessern.

Der NE4-Service wird zu seiner früheren Rotation zurückkehren und die Ostsee-Schleife weglassen, die nun von NE3 abgedeckt wird. Diese Anpassung wird voraussichtlich die direkten Verbindungen zwischen Ningbo und deutschen Häfen verbessern.

**Anpassungen im Mittelmeer-Netzwerk:**
Im Mittelmeerraum wird der SE1-Service sowohl auf der West- als auch auf der Ostwärtsroute Algeciras anlaufen und damit die Verbindungen nach Spanien und in die Adriaregion verbessern.

Der SE3-Service wird auf 20.000 TEU-Schiffe aufgerüstet und eine vereinfachte Rotation betreiben, die auf die Verbesserung der Zuverlässigkeit abzielt. Istanbul und Izmit werden über dedizierte Shuttle-Dienste bedient, während Anläufe in Port Said East und dem neuen Hub-Terminal in Damietta in die überarbeitete Schleife integriert werden.

Zuvor angekündigt...