Flottendaten-Rauschen in Signal umwandeln
Moderne Nutzfahrzeuge sind einer der produktivsten Datengeneratoren in der Transportbranche. Zwischen ELDs, Kameras, Anhängersensoren, Kühlaggregatüberwachungen, Motor-Diagnosen und OEM-Telematikplattformen kann ein einzelner Lkw täglich Zehntausende von Datenpunkten erzeugen. Multipliziert man dies über eine Flotte von Hunderten oder Tausenden von Fahrzeugen, ergibt sich eine unüberschaubare Menge an Rauschen, die die meisten Flotten oft nicht nutzen können.
Der Moderator von 'Loaded and Rolling', Thomas Wasson, sprach mit David Blackwell, ELD- und Transportproduktmanager bei EROAD, und Akshay Kumar, Senior Product Manager. Sie diskutierten, warum Flotten mit mehr Daten als je zuvor immer noch Schwierigkeiten haben, darauf zu reagieren, und wie der Weg nach vorne tatsächlich aussieht.
Blackwell, der in East Tennessee ansässig ist und über 20 Jahre Erfahrung in Telematik und Produktmanagement bei großen nordamerikanischen Spediteuren gesammelt hat, beschreibt das Problem als unkompliziert.
"Egal wie viele Daten die Leute zur Verfügung haben, die Dinge ändern sich am Boden nicht", sagte Blackwell. "Man kann Hunderte von Warnmeldungen, Dutzende von Metriken oder KPIs haben. Man kann Daten von Anhängern, Kameras, OEMs haben; alles scheint wichtig zu sein, und deshalb kann man eigentlich nichts tun."
Dieses Paradoxon steht im Mittelpunkt dessen, was EROAD zu lösen versucht. Laut Blackwell kann die Frage, die Daten allein nicht beantworten können, diejenige sein, die für die Person im Backoffice am wichtigsten ist, und diese Frage lautet: "Worauf muss ich mich eigentlich konzentrieren?"