Hafen Barcelona startet Ausschreibung für Mehrzweckterminal
Der Vorstand des Hafens von Barcelona hat die Einleitung eines Ausschreibungsverfahrens für die Konzession eines öffentlichen Mehrzweck-Seehafenterminals am Kai Príncep d’Espanya genehmigt, da die bestehende Konzession dieses Jahr ausläuft. Das Verfahren zielt darauf ab, die Kontinuität der Nicht-Container-Generalfrachtoperationen zu gewährleisten, einem Segment, das für die kommerzielle Positionierung des Hafens von strategischer Bedeutung ist. Die Ausschreibungsunterlagen erlauben die Abfertigung von Stückgut und bestimmten gemischten Verkehrskategorien, schließen jedoch spezialisierte Dienstleistungen wie Passagierdienste (mit Ausnahme von Berufskraftfahrern) sowie trockene und flüssige Schüttgüter aus. Es wurde eine Mindestschwelle für Nicht-Container-Generalfracht festgelegt, um zu verhindern, dass das Terminal ausschließlich als Containerumschlaganlage fungiert, da solche Dienstleistungen bereits in anderen Terminals des Hafens verfügbar sind. Diese Maßnahme soll auch den wettbewerbsorientierten Zugang für Dritte erhalten und die Entstehung einer Monopolsituation in diesem Frachtsegment verhindern. Die für die Konzession voraussichtlich anfallenden Investitionen belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro und umfassen Tiefbauarbeiten und zugehörige Einrichtungen. Die Konzessionsdauer ist auf 16 Jahre festgelegt, mit der Möglichkeit einer vorzeitigen Beendigung ab dem zehnten Jahr, falls eine betriebliche Neuorganisation im Hafengebiet dies erfordert. In einer separaten Entscheidung vergab der Vorstand einen Vertrag für die Beschaffung, Installation und Wartung von automatisierten Europ