Hafen Bilbao treibt Konnektivität und Energiewende 2025 voran
Die Hafenbehörde von Bilbao hat das Jahr 2025 als strategisches Jahr abgeschlossen, das trotz eines Rückgangs des Verkehrs um 6,8 %, hauptsächlich bedingt durch die vorübergehende Schließung der Petronor-Raffinerie, durch bedeutende Fortschritte in den Bereichen Konnektivität, Dekarbonisierung, Infrastruktur und digitale Transformation gekennzeichnet war. Der Gesamtdurchsatz erreichte etwas mehr als 32 Millionen Tonnen, wobei der Verkehr im zweiten Halbjahr um 1,5 % gegenüber dem Vorjahr stieg. Das Wachstum im Handel mit den Vereinigten Staaten, Brasilien, Senegal, den Niederlanden und China sowie neue Containerdienste nach Kanada und an die Westküste Südamerikas stärkten die internationale Position Bilbaos. Der Hafen behauptete seine Führungsposition im Schienengüterverkehr innerhalb des spanischen Hafensystems, wobei 26 % der Container per Bahn transportiert wurden und im Laufe des Jahres 3.800 Zugbewegungen verzeichnet wurden. Der Passagierverkehr erreichte zum vierten Mal in Folge einen Rekord mit 337.562 Kreuzfahrt- und Fährpassagieren. Finanziell stieg der Umsatz leicht auf 77 Millionen Euro, während das EBITDA 35,2 Millionen Euro erreichte. Eine starke Liquidität ermöglicht es der Hafenbehörde, die Hafengebühren erneut einzufrieren und die Investitionen von 35,7 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 110,9 Millionen Euro im Jahr 2026 erheblich zu erhöhen. Zu den Schlüsselprojekten gehören die zweite Phase der zentralen Kaimauer, der Ausbau der Landstromversorgung (OPS), Photovoltaikanlagen, neue Zollanlagen und die Einführung der Pläne für die Energiewende und die digitale Transformation. Die erste Phase der Elektrifizierung der Docks wird im zweiten Quartal 2026 in Betrieb genommen und unterstreicht Bilbaos Engagement für Nachhaltigkeit.