Zwei Kongressabgeordnete haben einen Gesetzentwurf eingebracht, der Fahrdienstleiter von Eisenbahnen unter die gleichen Arbeitszeitvorschriften stellen würde, die auch für Arbeiter wie Zugbesatzungen und Dispatcher gelten. Die US-Abgeordneten Salud Carbajal (Demokrat, Kalifornien) und Mike Lawler (Republikaner, New York) stellten am Dienstag den "Railroad Yardmaster Protection Act" vor, der die Dienstzeit eines Fahrdienstleiters auf 12 Stunden begrenzen würde, wonach die Person mindestens 10 Stunden Ruhezeit erhalten muss. "Fahrdienstleiter spielen eine entscheidende Rolle im Eisenbahnnetz unseres Landes. Sie überwachen den Betrieb eines Rangierbahnhofs und verwalten die Aufgaben verschiedener Eisenbahnarbeiter", sagte Carbajal in einer Pressemitteilung. "Sie leiten nicht nur die Aktivitäten ihrer Kollegen, sondern auch die von Personen- und Güterzügen bei deren Ankunft und Abfahrt. Derzeit gibt es jedoch keine Begrenzung für die Anzahl der Stunden, die ein Fahrdienstleiter pro Tag, Woche oder Monat arbeiten kann. Dies ist nicht nur für das Wohlergehen der Fahrdienstleiter gefährlich, sondern auch für die Sicherheit der Arbeiter im Rangierbahnhof und der Zugpassagiere."

Eine Version des Gesetzentwurfs wurde bereits 2020 vom Repräsentantenhaus verabschiedet. Er wurde von der International Association of Sheet Metal, Air, Rail, and Transportation Workers (SMART) unterstützt. Der vollständige Text des Gesetzentwurfs ist hier verfügbar. Der Beitrag "Gesetz würde Fahrdienstleiter unter Arbeitszeitgesetz stellen" erschien zuerst auf FreightWaves.