Texas: Speditionsverbände und andere starten neuen Anlauf zur Reform des Haftungsrechts
Der texanische Speditionssektor feierte 2021 die Verabschiedung eines Gesetzes als großen Sieg im Kampf gegen „nukleare Urteile“ – extrem hohe Schadensersatzsummen, wie die erhebliche Entschädigung gegen Werner Enterprises (NASDAQ: WERN) im Bundesstaat. Doch nur wenige Jahre später wird die Auswirkung des Gesetzes, HB 19, allgemein als Fehlschlag für die Bemühungen der Speditionsbranche angesehen, hohe Urteile abzuwehren, unabhängig davon, ob diese die Schwelle von 10 Millionen US-Dollar für „nukleare Urteile“ überschreiten oder nicht.
Diese Enttäuschung hat eine neue Initiative zur Änderung des Gesetzes angeheizt, das laut der Branche durch kurzfristige Änderungen während der ursprünglichen Verabschiedung geschwächt wurde. Ein neues Vehikel zur Suche nach Änderungen in diesem Gesetz ist die Gründung der Lone Star Economic Alliance (LSEA). Die Gründung wurde von Texans for Lawsuit Reform (TLR) vorangetrieben, einer etablierten Organisation, die die LSEA speziell zur Verfolgung von Haftungsrechtsreformen durch Änderungen an HB 19 ins Leben gerufen hat, wobei die Speditionsbranche als Dreh- und Angelpunkt ihrer Bemühungen dient.
Die von der LSEA benannten Sprecher für Medienkontakte umfassen nicht nur Speditionsmanager, sondern auch prominente Persönlichkeiten aus der Branche. Dazu gehören John Esparza, CEO der Texas Trucking Association; Jerry Maldonado, Vorsitzender der Laredo Motor Carriers Association und Direktor für die Mexiko- und Laredo-Operationen von Warren Transport; sowie Adam Blanchard, Miteigentümer von Double Diamond Transport.
Die Einführungspräsentation der LSEA erwähnt die Speditionsbranche nicht explizit, außer in den Biografien von Vorstandsmitgliedern mit Verbindungen zu dieser Branche.