Modernes Lieferkettenmanagement erfordert einen neuen Planungsansatz
Das traditionelle Bild einer Lieferkette als lineare Abfolge von Gliedern ist in der heutigen dynamischen Omnichannel-Welt nicht mehr ausreichend. Das digitale Zeitalter hat den Handel transformiert und ein komplexes Netz miteinander verbundener Prozesse, Kanäle und Kundeninteraktionen geschaffen. Um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein, benötigen Lieferketten einen neuen Ansatz: die einheitliche Planung.
Das lineare Modell von Hersteller-Lager-Geschäft ist veraltet. E-Commerce, mobiles Einkaufen und vielfältige Fulfillment-Optionen wie 'Online kaufen, im Geschäft abholen' (BOPIS) haben ein facettenreiches Ökosystem geschaffen. Traditionelle Lösungen für die Lieferkette, die für eine einfachere Ära konzipiert wurden, haben Schwierigkeiten, Schritt zu halten.
Die einheitliche Planung erkennt die gegenseitige Abhängigkeit verschiedener Funktionen der Lieferkette an. Lagerbestand, Transport, Lagerhaltung und Arbeitskräfte sind keine isolierten Silos mehr, sondern miteinander verbundene Teile eines dynamischen Ganzen. Entscheidungen, die in einem Bereich getroffen werden, haben Auswirkungen auf das gesamte System. Ein Lagerbestandsplaner, der den Spitzenzeiten-Bestand verzögert, um Lagerkosten zu minimieren, kann unbeabsichtigt höhere Arbeitskosten durch eine überstürzte Bearbeitung bei Ankunft auslösen. Ebenso kann die Minimierung des Lagerbestands bei gleichzeitiger Abhängigkeit von reaktiven Transporten zur Deckung von Nachfragespitzen zu überhöhten Transportausgaben führen.
Die einheitliche Planung baut diese Silos ab und fördert die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Abteilungen. Sie befähigt Planer...