Hormuzstraße-Krise: Todesfälle und Rückzug von Versicherungen legen Schifffahrt lahm
Die globale Schifffahrtsindustrie ist nach einer Reihe tödlicher Angriffe auf Handelsschiffe im Nahen Osten in eine "reaktive Pause" mit hohen Einsätzen eingetreten. Zwischen dem 1. und 2. März 2026 eskalierten die Spannungen in der Straße von Hormuz zu einer bestätigten humanitären und operativen Krise. Die Ereignisse forderten mehrere Todesopfer und lösten einen synchronisierten Rückzug der Kriegsrisikoversicherungen aus.
**Zivile Opfer steigen**
Jüngste Angriffe gingen über Sachschäden hinaus und forderten zivile Todesopfer:
* **MKD VYOM (IMO 9284386)** – Ein unter der Flagge der Marshallinseln fahrender Rohöltanker wurde 44 Seemeilen nordwestlich von Maskat getroffen. Ein Projektil traf den Maschinenraum und tötete ein Besatzungsmitglied.
* **STENA IMPERATIVE (IMO 9666077)** – Im Hafen von Bahrain wurde ein unter US-Flagge fahrender Tanker von Projektilen (Drohnen oder Raketen) getroffen, wobei ein Werftarbeiter getötet und zwei weitere verletzt wurden.
* **SKYLIGHT (IMO 9330020)** – Vor Oman vor Anker liegend geriet das Schiff in Brand, wobei vier Seeleute verletzt wurden. Die 20-köpfige Besatzung konnte sicher evakuiert werden.
* **HERCULES STAR (IMO 9295531)** – Am 1. März vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate getroffen. Das Feuer wurde gelöscht und das Schiff setzte seine Reise fort.
Darüber hinaus verurteilte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez die Angriffe: „Kein Angriff auf unschuldige Seeleute oder zivile Schifffahrt ist jemals gerechtfertigt. Diese Besatzungen gehen einfach ihrer Arbeit nach und müssen geschützt werden.“
**Operativer Stillstand: "Kritischer" Status**
Das Joint Maritime Information Center (JMIC) hat die regionale Risikostufe auf KRITISCH erhöht. Darüber hinaus warnen sie, dass weitere Störungen sehr wahrscheinlich sind.