Selbst eine Erhöhung der Transportkosten um einen einzigen Cent könnte US-amerikanische Agrarimporte aus globalen Märkten verdrängen, so die Warnungen von Reedereien. Diese Bedenken ergeben sich inmitten von Vorschlägen der USA, die auf chinesisch gebaute Schiffe abzielen und die heimische Schiffbauindustrie wiederbeleben sollen.

Auf der TPM in Long Beach erklärte Peter Friedmann, Geschäftsführer der Agriculture Transportation Coalition (AgTC), dass politische Entscheidungsträger oft unterschätzen, wie empfindlich Rohstoffexporteure auf selbst die kleinsten Erhöhungen der Logistikkosten reagieren.

Herr Friedmann nannte Pistazien als Beispiel und wies darauf hin, dass der globale Marktpreis bei etwa 1,17 US-Dollar pro Pfund liegt, was den Exporteuren nur wenig Spielraum für zusätzliche Kosten lässt. Der Beitrag: Reedereien warnen, dass selbst winzige Frachterhöhungen US-Agrarimporte aus globalen Märkten drängen könnten. Erstmals veröffentlicht auf The Loadstar.