San Francisco erhält 11 Millionen Dollar Zuschuss für Hochgeschwindigkeits-Elektrofähren
Die San Francisco Bay Ferry hat einen Zuschuss in Höhe von 11 Millionen US-Dollar von der Federal Transit Administration (FTA) erhalten, um die Anschaffung der ersten in den Vereinigten Staaten gebauten Hochgeschwindigkeits-Elektrofähren zu unterstützen. Die San Francisco Bay Area Water Emergency Transportation Authority (WETA), der Betreiber des Fährdienstes, möchte zwei Klassen von Hochgeschwindigkeits-Elektrofähren für neue und bestehende Routen kaufen. Die erste Phase des Plans sieht drei batterieelektrische Fähren mit 150 Passagierplätzen vor, die das Stadtzentrum und zwei aufstrebende Viertel am Wasser, Mission Bay und Treasure Island, bedienen werden. Zusammen mit anderen Beiträgen von staatlichen und lokalen Partnern hat WETA nun über 130 Millionen US-Dollar für den Ausbau seiner batterieelektrischen Flotte und der dazugehörigen Uferinfrastruktur bereitgestellt. Das Bauprogramm umfasst einen Lade-Float am Innenstadttop, eine neue Ladestation am Terminal von Treasure Island und ein brandneues, für Elektrobetrieb vorbereitetes Terminal für Mission Bay. WETA hat einen Entwurf für das 150-Passagier-Fährenmodell in der Hand und fordert Angebote von Werften an; wenn alles nach Plan läuft, erwartet das Unternehmen die Auslieferung seines ersten batterieelektrischen Modells im Jahr 2026. In der zweiten Phase möchte WETA zwei größere Elektrofähren kaufen, die jeweils 400 Passagiere befördern können, und anschließend vier seiner bestehenden 400-Passagier-Fähren auf den batterieelektrischen Betrieb umrüsten. Die 11-Millionen-Dollar-Zuwendung für San Francisco ist einer von 18 neu angekündigten Bundesmitteln, die den Neubau von Fähren und die Uferinfrastruktur in 14 Gebieten subventionieren werden.