CN-Index steigt, da Spannungen im Nahen Osten das Schifffahrtsrisiko verstärken
Der CN-Index stieg diese Woche auf 543 und hält die globale Containerverschifffahrt fest im Hochdruckbereich. Während die Frachtraten auf den wichtigsten Handelsrouten gemischte Bewegungen zeigten, erhöhten die eskalierenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Risikokomponente des Index erheblich.
**CN-INDEX WOCHE 10 2026**
**Frachtmärkte zeigen gemischte Signale**
Die Preise auf den wichtigsten Ost-West-Korridoren blieben relativ stabil, mit anhaltender Schwäche auf den Routen Asien–USEC und Asien–USWC. Die Raten auf dem Korridor Fernost–Nordeuropa hielten sich stabil, während die Dienste, die Asien mit der Ostküste Südamerikas verbinden, eine bemerkenswerte Stärke verzeichneten und breitere Abkühlungstrends ausglichen.
Regionale Handelsströme, einschließlich Intra-Asien- und Mittelmeerrouten, verzeichneten im Vergleich zur Vorwoche einen leichten Anstieg. Die allgemeinen Frachtbedingungen liegen jedoch weiterhin unter den jüngsten Spitzenwerten, was darauf hindeutet, dass der Markt versucht, sich nach einer Periode anhaltender Volatilität zu stabilisieren.
Die Marktkomponente des CN-Index bleibt erhöht, ist aber nicht mehr der Haupttreiber des Aufwärtsdrucks.
**Geopolitisches Risiko nimmt zu**
Der Anstieg des Indexwerts dieser Woche ist größtenteils auf die erhöhten geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem expandierenden Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen. Das Risikoprofil des Roten Meeres stärkte sich erneut und spiegelte anhaltende Umroutings und erhöhte Sicherheitsprämien wider. Auch die Straße von Hormuz verzeichnete eine deutliche Zunahme der Risikowahrnehmung, da die Spannungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten zunahmen und Bedenken aufwarfen.