BIMCO gibt Leitfaden zu Kriegsrisiken angesichts steigender Sicherheitsbedrohungen im Golf heraus
Die globale Schifffahrt ist im Persischen Golf, im Golf von Oman, im südlichen Roten Meer und im Indischen Ozean erhöhten Risiken ausgesetzt. BIMCO hat eine Leitlinie veröffentlicht, die Reedern und Charterern angesichts eskalierender Sicherheitsbedenken empfiehlt, ihre Charterverträge zu überprüfen.
Die Beratung hebt wichtige Klauseln hervor, darunter VOYWAR 2025 für Reisecharter, CONWARTIME 2025 für Zeitcharter und die BIMCO Force Majeure Clause 2022. Diese Klauseln geben den Eignern das Recht, Reisen abzulehnen oder anzupassen, wenn Schiffe, Ladung oder Besatzung Kriegsrisiken ausgesetzt sind. Sie legen auch fest, wie Kosten, Verzögerungen und Abweichungen behandelt werden.
BIMCO betont, dass jeder Chartervertrag einzeln überprüft werden muss. Eigner und Charterer sollten Risiken bewerten, Geheimdienstinformationen überwachen und Entscheidungen dokumentieren. Die Leitlinie empfiehlt auch die Konsultation von P&I-Clubs, Versicherern und Rechtsberatern, um die Einhaltung sicherzustellen.
Die Veröffentlichung warnt, dass steigende Sicherheitsvorfälle nicht automatisch höhere Gewalt auslösen. Betreiber müssen prüfen, ob die Umstände die strengen Kriterien für die Befreiung von der Leistung erfüllen.
BIMCO betonte, dass diese Klauseln zusammenwirken und ihre kombinierte Wirkung die operativen Verpflichtungen bestimmt. Die Organisation wird die Entwicklungen weiterhin beobachten und bei sich entwickelnder Lage Aktualisierungen herausgeben.
Reedereiunternehmen, die in der Region tätig sind, wird geraten, sofort zu handeln, Verträge zu überprüfen und Vorkehrungen zum Schutz von Besatzung, Schiffen und Ladung zu treffen.
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