Die globalen Bunkerindizes (MABUX) verzeichneten in Woche 10 einen starken Anstieg, der hauptsächlich auf die eskalierenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen ist, welche die Energiemärkte erheblich beeinflussten. Laut Sergey Ivanov, Direktor bei MABUX, hat die scharfe Eskalation in der Region sofortigen Druck auf den globalen Kraftstoffkomplex ausgeübt und die Preisvolatilität beschleunigt. Der 380 HSFO-Index stieg um 112,58 US-Dollar von 452,64 US-Dollar/MT in der Vorwoche auf 565,22 US-Dollar/MT und überschritt damit deutlich die Schwelle von 500,00 US-Dollar. Der VLSFO-Index verzeichnete ebenfalls einen erheblichen Zuwachs von 108,59 US-Dollar und stieg von 548,34 US-Dollar/MT auf 656,93 US-Dollar/MT. Das ausgeprägteste Wachstum wurde im MGO LS-Segment beobachtet, wo der Index um 205,02 US-Dollar von 815,19 US-Dollar/MT auf 1.020,21 US-Dollar/MT kletterte. Dies ist das erste Mal seit dem 16. Oktober 2023, dass der MGO LS-Index die Marke von 1.000,00 US-Dollar überschritten hat. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hat der globale Bunkersektor nach der starken Aufwärtsbewegung jedoch Anzeichen einer korrigierenden Abwärtstendenz gezeigt. Sergey Ivanov kommentierte, dass nach einer so aggressiven Rallye kurzfristige Korrekturen typisch sind, da die Märkte geopolitische Risiken und Angebotserwartungen neu bewerten. Der MABUX Global Scrubber Spread (SS) – die Preisdifferenz zwischen 380 HSFO und VLSFO – verringerte sich leicht um 3,99 US-Dollar und fiel von 97,70 US-Dollar in der Vorwoche auf 91,71 US-Dollar. Trotz dieser Reduzierung blieb die Spanne nahe der psychologischen Gewinnschwelle von 100,00 US-Dollar für die Scrubber-Ökonomie.