Der schwedische Fährbetreiber Stena Line wird in Partnerschaft mit Associated British Ports (ABP) über 200 Millionen Pfund Sterling in den Bau eines neuen Frachtfährenterminals im Hafen von Immingham investieren. Die britische Regierung hat eine Genehmigung für die Entwicklung (Development Consent Order - DCO) erteilt, die den Baubeginn für das neue Roll-on/Roll-off (RoRo)-Fährterminal ermöglicht. Die Zusammenarbeit wurde 2022 mit der Unterzeichnung einer 50-jährigen Vereinbarung zwischen Stena Line und ABP formalisiert, die dem Fährunternehmen die operative Kontrolle über das neue Terminal überträgt. Diese langfristige Partnerschaft zielt darauf ab, das Wirtschaftswachstum in Nordostengland, insbesondere im aufstrebenden Sektor des unbegleiteten Frachtverkehrs, anzukurbeln.

Stena Line, einer der weltweit führenden Fährbetreiber mit 20 Routen und 40 Schiffen in Nordeuropa und im Mittelmeerraum, wird seine Präsenz in Lincolnshire ausbauen. Immingham entwickelt sich zu einem wichtigen Logistikknotenpunkt für das Unternehmen, das derzeit zwei tägliche Verbindungen von der Humber-Region in die Niederlande anbietet. Darüber hinaus hat die Muttergesellschaft von Stena kürzlich die vollständige Übernahme des Transport- und Logistikunternehmens NTEX, das im Hafen ansässig ist, abgeschlossen.

Angesichts der steigenden Kundennachfrage in der Region erweitert Stena Line seine Kapazitäten. Das neue RoRo-Terminal wird einen strategischen Zugang zur Humber-Mündung bieten. Dieser Standort wird schnellere Überfahrtszeiten ermöglichen und die betriebliche Effizienz des Unternehmens verbessern.