Maersk setzt als Reaktion auf die sich schnell entwickelnde regionale Situation sofortige Serviceunterbrechungen im gesamten Nahen Osten um. Diese Maßnahmen sollen die Sicherheit des Personals und die Integrität der Ladung priorisieren und gleichzeitig die Netzstabilität unter volatilen Bedingungen aufrechterhalten.

**Seefracht: Sofortige Aussetzungen**

Maersk hat die Annahme von Ladung und neue Buchungen in wichtigen Golf- und Levante-Märkten erheblich eingeschränkt.

* **Rohstoffbeschränkungen:** Sofortige Aussetzung der Annahme von Kühl-, Gefahr- und Spezialfracht für: VAE, Oman, Irak, Kuwait, Katar, Jordanien, Bahrain und Saudi-Arabien.
* **Buchungsaussetzungen:** Es werden keine neuen Buchungen zwischen dem indischen Subkontinent (Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka) und den oberen Golfmärkten (VAE, Bahrain, Katar, Irak, Kuwait) angenommen.
* *Hinweis:* Für Saudi-Arabien gilt diese spezielle Aussetzung nur für Dammam und Jubail.

**Störungen im Luft- und Landverkehr**

Die regionale Volatilität hat sich über die Seefracht hinaus auf multimodale Logistik und Transitzeiten ausgewirkt.

* **Luftfracht:** Mehrere Länder – darunter die VAE, Katar, Bahrain, Kuwait, Irak und Iran – haben vorübergehend ihren Luftraum gesperrt. Es ist mit Flugausfällen, Umleitungen und verlängerten Vorlaufzeiten für See-Luft-Volumen zu rechnen.
* **Landverkehrsoperationen:** Während LKW-, Bahn- und Lagerbetriebe weiterhin operativ sind, sollten sich Kunden auf Grenzbeschränkungen und strengere Sicherheitsmaßnahmen vorbereiten, die Kosten und Zeitpläne verschieben können.

**Verwaltung bestehender Fracht**

Bestätigte Buchungen, die vor dieser Ankündigung vorgenommen wurden, werden von Fall zu Fall verwaltet, wobei Maersk die Sicherheit priorisiert und nach Möglichkeit alternative Lösungen sucht.