Maersk und Hapag-Lloyd leiten einige März-Abfahrten vom Roten Meer/Suez um
Die globalen Reedereigiganten Maersk und Hapag-Lloyd leiten im März einige ihrer geplanten Abfahrten vom Roten Meer und dem Suezkanal um. Beide Unternehmen, die unter der Gemini-Partnerschaft firmieren, nannten "unvorhergesehene Einschränkungen" als Grund für diese Anpassungen. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Vereinigten Staaten Berichten zufolge einen möglichen Militärschlag gegen den Iran erwägen, was die geopolitischen Spannungen in der Region weiter verschärft. Diese Umleitung wird voraussichtlich die Transitzeiten beeinflussen und potenziell die Versandkosten für Waren erhöhen, die diesen wichtigen Wasserweg passieren. Unterdessen hoffen Hersteller von Windkraftanlagen (OEMs) inmitten von Rückschlägen im US-amerikanischen Sektor für erneuerbare Energien auf die wachsende Energienachfrage von Rechenzentren. Separat könnte die jüngste Vereinbarung zwischen Hapag-Lloyd und Zim dem deutschen Carrier einen Einstieg in den Nischenmarkt für Autotransporter ermöglichen, obwohl eine potenzielle Überkapazität im Stückgutsektor Herausforderungen birgt. Die Hafenstaus in Rotterdam begrenzen zudem die Vorteile eines prognostizierten Importanstiegs in der zweiten Jahreshälfte, und nach der Hapag-Zim-Vereinbarung könnte Premier Alliance zum nächsten Brennpunkt in der Branche werden.