Die Internationale Reedereivereinigung, die Vereinigung Europäischer Reeder und der Verband der Asiatischen Reeder haben nach dem militärischen Konflikt in der Straße von Hormuz und der umliegenden Region eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Die Organisationen äußerten tiefe Besorgnis über Angriffe auf Seeleute und den gemeldeten Verlust von Menschenleben. „Unser größtes Anliegen gilt dem Wohlergehen der betroffenen Seeleute und Zivilisten“, heißt es in der Erklärung. „Alle Parteien müssen alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Sicherheit der Seeleute zu gewährleisten, die lediglich ihrer Arbeit nachgehen.“ Die Gruppen beschrieben die Situation als sich schnell entwickelnd und unvorhersehbar und forderten die Branche auf, sich ausschließlich auf verifizierte Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen zu verlassen. Sie forderten außerdem Schiffe, die in der Region tätig sind, auf, gründliche Risikobewertungen durchzuführen und im Einklang mit den neuesten Best Management Practices (BMP) für die maritime Sicherheit wachsam zu bleiben. Betreiber sollten weiterhin Aktualisierungen von offiziellen staatlichen Kanälen beobachten, fügte die Erklärung hinzu.