Auf einer Podiumsdiskussion des Weltwirtschaftsforums in Göteborg, Schweden, betonte Keith Svendsen, CEO von APM Terminals, die dringende Notwendigkeit, Hafenökosysteme zu revitalisieren, um die verstärkte Einführung erneuerbarer Energien zu unterstützen. Svendsen hob die aktuelle Leistung von APM Terminals hervor, 40 % erneuerbare Energie zu nutzen, und bekräftigte das ehrgeizige Ziel des Unternehmens, bis 2030 100 % zu erreichen, was es als Branchenführer positioniert. APM Terminals hat sich verpflichtet, seine Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 um 65 % zu reduzieren (gegenüber einem Basisjahr 2022) und bis 2040 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Seit 2020 hat das Unternehmen die absoluten Scope-1- und Scope-2-Emissionen bereits um 13 % gesenkt, wobei 40 % seines Stroms nun aus erneuerbaren Quellen stammen. Neben der Reduzierung eigener Emissionen spielt der zum Maersk-Konzern gehörende Hafenbetreiber eine führende Rolle bei der Dekarbonisierung seiner Schiffs- und Landkunden. Eine solche Initiative ist die Erweiterung von Landstromanlagen für Schiffe im Hafen, die durch EU-Mittel unterstützt wird. Vier weitere Standorte – Gijón, Rijeka, Aarhus und Göteborg – werden diese emissionsreduzierende Technologie einführen. In seiner Ansprache nannte Svendsen Beispiele wie die Fast Lane für Elektro-LKW von APM Terminals in Göteborg, die bei seinen Kunden die Nachfrage und die einfache Nutzung für die Schaffung durchgängiger dekarbonisierter Logistiklieferketten fördert. Während APM Terminals seine Infrastruktur weiter aufrüsten werde, bemerkte er, dass "das breitere Hafenökosystem auch mitspielen muss. Netto-Null muss eine gemeinsame Anstrengung sein."