Angesichts wirtschaftlicher Unsicherheit und zunehmender Konkurrenz planen Großhandelsdistributoren für 2026 erhebliche Umstellungen ihrer Lagerbestandsstrategien, so der erste jährliche Bericht von Phocas Software über Inventurtrends im Großhandel 2026. Der Bericht, für den über 100 globale Distributionsfachleute befragt wurden, zeigt, dass 54% erwarten, im Jahr 2026 einen neuen Ansatz zur Bedarfsprognose einzuführen. Dies signalisiert eine Bewegung hin zu einer präziseren, datengesteuerten Lagerbestandsverwaltung. Darüber hinaus planen 45% der Distributoren, Daten und Lagerautomatisierung zu erhöhen, während ein Drittel beabsichtigt, mehr Produkt- und Kundensegmentierung einzuführen. 31% erwarten, ihre Sicherheitsbestandsniveaus anzupassen. Diese strategischen Anpassungen sind eine direkte Reaktion auf einen Markt, in dem Distributoren wirtschaftliche Unsicherheit als ihre größte Herausforderung nennen, dicht gefolgt von stärkerem Wettbewerb. "Die Nachfrageplanung ist ein Kernbedarf für Distributoren, doch die Branche steht aufgrund des begrenzten Zugangs zu den richtigen Daten vor einer Genauigkeitslücke", sagte Phocas CEO Myles Glashier in einer Pressemitteilung. "Distributoren, die die Planung mit den aktuellen Verkäufen auf dem neuesten Stand halten können, senken die Lagerkosten und verbessern die Servicelevels." Siebzig Prozent der befragten Distributoren verwalten mehr als 5.000 Artikel (SKUs) und viele arbeiten mit über 50 Lieferanten zusammen. Die Minderheit der Distributoren, die über einen "sehr genauen" Nachfrageplanungsprozess berichten, erzielt erhebliche Vorteile, darunter reduzierte Lagerkosten.