Panikartige Hamsterkäufe breiten sich aus, als der Streik der ILA-Hafenfacharbeiter beginnt
Als die Gewerkschafts-Hafenfacharbeiter am frühen Dienstagmorgen ihren Streik gegen Arbeitgeber an den Häfen der Ost- und Golfküste begannen, verbreiteten sich Berichte über panikartige Hamsterkäufe in Supermärkten fast sofort in den sozialen Medien. Videoclips, die von Nutzern auf X und Facebook gepostet wurden, zeigten Menschen, die in Supermärkten und Einzelhandelsgeschäften in den gesamten USA Wasser, Toilettenpapier, Küchenpapier und andere Artikel in Eile kauften. Die Fotografin und Autorin Denise Van Patten postete ein Video in den sozialen Medien auf X und bemerkte: "Kaufen die Leute wegen des Hafenstreiks schon panikartig ein? Hier sind die Supermarktregale in der Wasserabteilung meines lokalen Kroger heute Morgen. Mir ist bewusst, dass wir wegen der Nachwirkungen von Helene in Ost-Tennessee wahrscheinlich auch wenig Wasser haben, aber es ist trotzdem nicht schön, das schon jetzt zu sehen." Ähnlich postete Micheal Coker auf X: "Nun, die panikartigen Hamsterkäufe sind in meiner kleinen Stadt in South Carolina in vollem Gange. Bei Sam's um 8:30 Uhr gab es kein Wasser mehr. Dasselbe bei Walmart und den Lebensmittelgeschäften. Als Nächstes kommt das Toilettenpapier." Die International Longshoremen’s Association (ILA) ist die Gewerkschaft hinter dem Streik gegen ihre Arbeitgeber der United States Maritime Alliance (USMX) wegen eines neuen Hauptvertrags. Die beiden Parteien verhandelten bis spät in die Nacht zum Montag hin und her, als die Streikfrist der Gewerkschaft um Mitternacht ablief. Hauptstreitpunkte bei den Verhandlungen sind Löhne, Sozialleistungen und Regeln zur Hafenautomatisierung. Die ILA erklärte, dass ihre Mitglieder den neuesten gemeldeten Lohnsteigerungsvorschlag der USMX, der eine Erhöhung von 50 % über sechs Jahre eines neuen Vertrags vorsah, abgelehnt haben.