Die MSC Mediterranean Shipping Company hat die Einführung neuer Zuschläge auf mehreren wichtigen Handelsrouten angekündigt. Diese Entscheidung wurde getroffen, da die sich verschärfende Sicherheitslage im Nahen Osten den Schiffsverkehr, insbesondere durch die kritischen Engpässe der Straße von Hormuz und der Straße von Bab al-Mandab, weiterhin erheblich beeinträchtigt.

Der Reederei-Gigant wird einen "Notfall-Kriegszuschlag" für alle Ladungen einführen, die vom indischen Subkontinent (einschließlich Indien, Pakistan, Sri Lanka und Bangladesch) für Ostafrika, Somalia, Mosambik und die Inseln des Indischen Ozeans bestimmt sind. Dieser Zuschlag tritt am 5. März 2026 (basierend auf dem Gate-In-Datum) in Kraft und wird mit 500 US-Dollar pro zwanzig Fuß Equivalent Unit (TEU) für Trockenfracht und 1.000 US-Dollar pro TEU für Kühlfracht erhoben.

Parallel dazu wird MSC auch einen "Kriegsrisikozuschlag" für Sendungen einführen, die von der Arabischen Halbinsel – einschließlich Bahrain, Irak, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten – in verschiedene afrikanische Ziele wie Westafrika, Ostafrika, Südafrika, Mosambik und die Inseln des Indischen Ozeans reisen.

Dieser zusätzliche Zuschlag, der ebenfalls ab dem 5. März 2026 (Gate-In-Datum) wirksam wird, wird mit 2.000 US-Dollar pro 20-Fuß-Container, 3.000 US-Dollar pro 40-Fuß-Container und 4.000 US-Dollar pro Kühlcontainer berechnet.

MSC erklärte, dass diese Maßnahmen eine notwendige Reaktion auf die operativen Störungen sind, die aufgrund der anhaltenden regionalen Sicherheitsentwicklungen in ihrem globalen Netzwerk auftreten.