Feuer in venezolanischem Ölterminal fast gelöscht
Ein großes Feuer, das am Dienstag in einem Öltank im La Salina Terminal in Venezuela, betrieben von der staatlichen PDVSA, ausgebrochen war, ist laut Angaben der Feuerwehr von Cabimas am Mittwoch fast vollständig gelöscht. Das Feuer brach am frühen Dienstagmorgen während eines Sturms in der Anlage aus, die das staatliche Ölunternehmen in der Nähe der westvenezolanischen Stadt Cabimas zur Lagerung und zum Versand von Rohöl zwischen inländischen Häfen nutzt. Große Feuerbälle erzeugten eine Säule aus schwarzem Rauch und setzten heißen Dampf frei, was zu leichten Verletzungen bei mehr als 21 Mitarbeitern und Anwohnern führte. Zwei Explosionen und die hohen Temperaturen beeinträchtigten die Struktur des Tanks, wie aus von Reuters eingesehenen Videos hervorgeht. Am Mittwoch war das Feuer laut Feuerwehr und PDVSA-Quellen zu 90% bis 95% gelöscht, wobei die Gegend geschwärzt und mit großen Schaumpfützen bedeckt war. PDVSA bestätigte den Vorfall am Mittwoch am Rohöltank 75012 und erklärte, dass die Feuerwehr das Übergreifen des Feuers auf andere Lager verhindert habe. Das benachbarte Ölexportterminal Bajo Grande war nicht betroffen. Brände und Stromausfälle sind in der veralteten Infrastruktur der PDVSA häufig und führen oft zu Betriebsunterbrechungen.