BIMCO äußert sich vorsichtig zu Trumps Angebot für Schifffahrtsversicherungen im Persischen Golf
Der Baltische und Internationale Seeverkehrsverband (BIMCO) hat Vorbehalte gegenüber dem Angebot von US-Präsident Donald Trump für Schifffahrtsversicherungen im Persischen Golf geäußert. Während die Bedeutung der Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Konfliktzone anerkannt wird, erklärte BIMCO, dass der Vorschlag des Präsidenten weitere Klärung erfordere. Dies geschieht vor dem Hintergrund anhaltender Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen des Nahostkriegs auf die Verhandlungen über Trans-Pazifik-Serviceverträge, wobei mehrere Reedereien zögern, sich auf Volumenallokationen festzulegen, bis die Dauer der Feindseligkeiten geklärt ist. Separat wird erwartet, dass ein Vorgehen der US-Regierung gegen nicht-englischsprachige Fahrer und nicht-ansässige Inhaber von LKW-Führerscheinen den Zubringerverkehr (Drayage) erst mit Verzögerung beeinflussen wird, so Branchenexperten.